Veloverkehr fördern

Zwei Kinder auf dem Velo

Foto: Betty Helfer

Die Förderung des Veloverkehrs steht im Kanton Basel-Stadt seit über 30 Jahren weit oben auf der politischen Agenda und kann viele Erfolge vorweisen. Dazu gehören eine gut ausgebaute Veloinfrastruktur und ein bedeutender Anteil bei der Wahl des Verkehrsmittels: Rund 16% der Wege legt die städtische Bevölkerung mit dem Velo zurück (Quelle: Mikrozensus 2010).

Masterplan Velo

Basel soll sich als velofreundlichste Stadt der Schweiz etablieren. Rasch, direkt und sicher: So sollen alle ihre Ziele mit dem Velo erreichen. Die Regierung will den Veloverkehr im Kanton Basel-Stadt deshalb weiter konsequent fördern und hat den Masterplan Velo beschlossen. Der Masterplan dient als verkehrspolitischer Kompass für die Entwicklung des Veloverkehrs in den nächsten zehn bis 15 Jahren. Das Velofahren ist besonders bedeutsam für den stadtverträglichen Verkehr, weil es die Umwelt schont, Raum und Kosten spart und gesund ist.

Der Masterplan Velo legt zwei strategische Handlungsfelder fest. Zum einen das Bereitstellen einer optimalen Veloinfrastruktur und zum anderen zielgruppengerechte Dienstleistungen und begleitende Kommunikation für die Velofahrerinnen und Velofahrer.

Optimale Velo-Infrastruktur

Bei der Veloinfrastruktur stehen drei Schlüsselaspekte im Fokus: Wenn auf Strassen Unterhaltsarbeiten stattfinden, wird auch die Infrastruktur für den Veloverkehr verbessert. Weiter soll Basel-Stadt mehr und bessere Veloabstellplätze erhalten und die Velorouten sollen zu einem sicheren, zusammenhängenden Netz weiterentwickelt werden. Ferner benennt der Masterplan Schlüsselprojekte wie die Velostation am Badischen Bahnhof sowie Sofortmassnahmen, darunter die Öffnung von Einbahnstrassen und die Roteinfärbung von Radstreifen an Gefahrenstellen, die die Situation für den Veloverkehr rasch verbessern.

Dienstleistungen, Services und begleitende Kommunikation

Um die Baslerinnen und Basler für das Velofahren zu begeistern, sind auch zielgruppengerechte Dienstleistungen und Serviceangebote wichtig, die kommunikativ begleitet werden. Dazu gehören beispielsweise das Bereitstellen von (Spezial-)Velos und Velozubehör, das die Bevölkerung testen kann, oder der Velostadtplan. Unter der Dachmarke „Basel unterwegs“ werden zudem Aktionen zum Mitmachen und Ausprobieren angeboten, z.B. die Mobilitätswoche Basel Dreiland. Zudem gibt es Projekte zur Sensibilisierung (z.B. Fair im Verkehr) sowie Informationen und Beratung im Rahmen des Mobilitätsmanagements.