S-Bahn Basel

Ansicht S-Bahn-Haltestelle Dreispitz

Das aktuelle S-Bahn-Netz reicht weit über das Gebiet des Kantons Basel-Stadt hinaus bis Olten, Frick, Porrentruy, Mulhouse, Zell im Wiesental und Freiburg im Breisgau.

Heute im Halbstundentakt

Grundsätzlich verkehren die Regio-S-Bahnlinien in der Nordwestschweiz und im Wiesental im Halbstundentakt, am Hoch- und Oberrhein sowie im Elsass wird ein Stundentakt mit Verdichtern in den Hauptverkehrszeiten gefahren.

In Zukunft alle Viertelstunden

In Zukunft sollen für den Zeithorizont 2020–2030 auf den Hauptstrecken im Kernbereich der Agglomeration der Viertelstundentakt sowie Durchmesserlinien quer durch die trinationale Agglomeration eingeführt werden. Dies ist allerdings nur möglich, wenn zusätzliche Infrastrukturen gebaut werden. Die technischen Studien hierzu sind abgeschlossen: so braucht es u.a. Entflechtungsbauwerke in Muttenz und Pratteln, zusätzliche Gleise und Publikumsanlagen in Basel SBB und Doppelspurabschnitte im Laufen- und im Wiesental. Das Herzstück der S-Bahn Basel spielt ebenfalls eine zentrale Rolle.

Bund baut und finanziert

Die dringlichsten Vorhaben wird der Bund im Rahmen des Ausbauschritts 2025 des Strategischen Entwicklungsprogramms Bahninfrastruktur (STEP) realisieren und finanzieren. STEP ist Bestandteil der Vorlage Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI), die im Februar 2014 von Volk und Ständen angenommen worden ist.

S-Bahn-Angebot wird trinational weiterentwickelt

Gemäss FABI-STEP sind neu die Kantone für die Angebotsplanungen im regionalen Personenverkehr verantwortlich. Eine besondere Situation stellt sich im Dreiland: Das Netz der S-Bahn Basel umfasst Strecken in den Nordwestschweizer Kantonen Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Solothurn und Jura sowie in Baden-Württemberg die Strecken im Wiesental am Hoch- und Oberrhein und im Elsass die Strecke Mulhouse – Basel. Die Idee einer grenzüberschreitenden S-Bahn ist seit einigen Jahren teilweise umgesetzt oder Gegenstand von Planungen auf kantonaler und regionaler Ebene. Bisher gefehlt hat ein trinationales Angebotskonzept. Ein solches haben die Nordwestschweizer Kantone, die Région Alsace und das Land Baden-Württemberg unter der Leitung der Geschäftsstelle des Vereins AggloBasel für den Zeithorizont 2025 und 2030 ausgearbeitet und Ende 2014 beim Bund eingereicht. Das trinationale Angebotskonzept ist auf die Vorstellungen zum Ausbauschritt 2030 abgestimmt. Die Fahrgäste sollen so künftig von einem optimalen S-Bahn-Angebot in unserer Region profitieren können.

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