Beiträge des Pendlerfonds an weitere Veloabstellplätze in der Agglomeration Basel

Das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt hat erneut Fördergelder aus dem Pendlerfonds gesprochen. An drei Haltestellen der Tramlinie 6 in Allschwil werden die Veloabstellplätze ausgebaut und der Haltepunkt Wyhlen (D) sowie der Bahnhof Schopfheim (D) erhalten je zwölf Veloboxen. Die neuen Veloabstellplätze tragen dazu bei, dass Pendlerinnen und Pendler auf ihrem Arbeitsweg bequem das Velo mit dem öffentlichen Verkehr kombinieren können. Der Pendlerfonds fördert auch die Kombinationsmöglichkeiten von Auto und ÖV und hat in der trinationalen Agglomeration bereits über 1‘000 Auto-parkplätze in Park-and-Ride-Anlagen unterstützt.

Das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt folgt dem Vorschlag des Pendlerfondsrats und unterstützt den Ausbau von drei Bike-and-Ride-Anlagen in Allschwil, Wyhlen (D) und Schopfheim (D) mit insgesamt 100‘000 Franken. In Allschwil werden entlang der Tramlinie 6 an drei Haltestellen Veloabstellplätze grundsätzlich umgebaut und 46 neue Veloabstellplätze erstellt. Am Haltepunkt Wyhlen an der Hochrheinstrecke Basel – Waldshut (D) und am Bahnhof Schopfheim an der Bahnstrecke Basel – Zell im Wiesental (D) werden je zwölf Veloboxen installiert.

Die Einnahmen des Pendlerfonds stammen aus den Einnahmen der Pendler- und Besucherparkkarten, die in der Stadt Basel 2013 eingeführt wurden. Die Parkraumbewirtschaftung ist seit Ende 2016 vollständig umgesetzt, die Fondseinnahmen betragen künftig rund 2.5 Millionen Franken pro Jahr. Der Pendlerfonds des Kantons Basel-Stadt ist schweizweit einzigartig und ein exemplarisches Beispiel für die Zusammenarbeit in der trinationalen Agglomeration über Kantons- und Landesgrenzen hinweg. In den vergangenen drei Jahren wurden über den Fonds mehr als 1‘000 Autoparkplätze und die Erstellung von knapp 500 Veloabstellplätzen in der trinationalen Region rund um Basel finanziert. Zudem gingen Beiträge an neue Velowege und an die Verlängerung der Tramlinie 3 nach Saint-Louis.

Der Pendlerfondsrat setzt sich aus Fachvertretern der trinationalen Region und externen Experten zusammen. Beim Pendlerfonds Basel-Stadt können Finanzierungsbeiträge für Projekte zugunsten eines umweltverträglichen Pendlerverkehrs beantragt werden. Entscheidender Faktor bei der Bewertung ist der Beitrag, den ein Projekt an die Reduktion des Autoverkehrs und des Parkierdrucks im öffentlichen Strassenraum des Kantons Basel-Stadt leisten kann. Interessierte öffentliche und private Projektträger können halbjährlich – das nächste Mal zum Stichtag 31. März 2017 – Gesuche zur Mitfinanzierung einreichen. Unter www.pendlerfonds.ch finden Gesuchsteller alle notwendigen Informationen. Zudem stellt der Pendlerfonds hier die bisher geförderten Projekte vor.

Hinweise:

Weitere Fakten zum Pendlerfonds Basel-Stadt: www.pendlerfonds.ch

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